Die Akku-Säbelsäge

Wer an Orten arbeiten muss, die schwer zugänglich sind, der wird sich für eine Säbelsäge mit Akku entscheiden, denn mit dieser Säbelsäge kann man unabhängig von der Stromversorgung mobil arbeiten.

Vorteile einer Säbelsäge mit Akku

Vom Stromnetz unabhängiges Arbeiten

Vor allem die Unabhängigkeit vom Ort und die große Flexibilität sind die entscheidenden Argumente, die für den Einsatz einer Säbelsäge mit Akku sprechen. Arbeiten mitten im Wald oder auf einer Baustelle, die sich im Rohbau befindet, sind dann keine Probleme mehr, denn das Suchen nach einer Steckdose oder nach einem Verlängerungskabel ist nicht nötig. Das bedeutet unabhängiges Arbeiten und auch spontane Einsätze an jedem beliebigen Ort.

Mobil und praktisch

Manchmal gibt es auch schwer zugängliche Stellen oder Orte, die eng und unübersichtlich sind. Muss dort mit einer Säbelsäge gearbeitet werden, dann kann bereits das Kabel der Säbelsäge hinderlich sein. Auch in einem solchen Fall sollte man dann besser zu einem Modell mit Akku greifen. Dies gilt auch bei Arbeiten auf Gerüsten oder auf einer Leiter. Dort wird ein Kabel schnell lästig und störend, da es außerdem auch noch eine Zugwirkung auf das Gerät ausübt. Eine Säbelsäge ohne Kabel ist da viel einfacher und praktischer zu bedienen.

Tipps zum Arbeiten mit einer Säbelsäge mit Akku

Natürlich ist bei einer Säbelsäge mit Akku immer darauf zu achten, dass der Akku ausreichend geladen ist, bevor man mit der Arbeit beginnt. Wenn schon vorher klar ist, dass ein Akku für die Arbeit nicht ausreichen wird, dann empfiehlt es sich, gleich einen oder sogar zwei geladene Ersatzakkus mitzunehmen.

Die Ladezeit des Akkus

Wie lange ein Akku braucht, bis er vollständig geladen ist, hängt von der Ladungskapazität des Akkus ab. Handelt es sich um einen Akku mit 2,5 Ah, wie er zum Beispiel bei der Bosch DIY Akku-Säbelsäge PSA verwendet wird, dann muss man mit 2-3 Stunden Ladezeit rechnen. Natürlich gibt es auch noch leistungsfähigere Akkus, die eine Ladungskapazität von 3, 4 oder auch 5 Ah haben. Bei diesen Akkus hängt die Ladezeit auch davon ab, wie viel Strom vom Ladegerät in den Akku gespeist werden, also wie hoch der Ladestrom ist. Danach kann man dann berechnen, wie lange die Ladezeit beträgt: Die Ladezeit entspricht der Akkukapazität(Ah) geteilt durch den Ladestrom. Der Ladestrom ist abhängig vom Hersteller und auch von der Säbelsäge.

Tipps zum Akku

Als Kritikpunkt ist anzubringen, dass der Akku altert. Zwar halten die Lithium Ion Akkus meist viele hunderte oder auch tausend Ladezyklen, aber auch die Behandlung des Akkus hat einen großen Einfluss auf seine Lebensdauer. Dabei ist zu beachten, dass eine Tiefentladung genauso schädlich ist, wie eine Lagerung im vollen Zustand. Am besten ist eine Lagerung im halbvollen Zustand. Dabei sollte möglichst Zimmertemperatur herrschen. Fallen die Temperaturen unter den Gefrierpunkt, dann kann das den Akku zerstören.

Hat der Akku einen Schaden, zeigt sich dies an der sinkenden Ladungsmenge, die er nur noch aufnehmen kann. Er leert sich immer schneller und entsprechend kürzer kann mit der Säbelsäge gearbeitet werden. Die Lösung ist die Bestellung eines neuen Akkus. Dann kann der alte Akku sachgerecht entsorgt werden.

Hinweise zum Akku in der Zusammenfassung:

  • Wird der Akku gelagert oder entsorgt, dann sollten Kurzschlüsse vermieden werden, in dem die Pole abgeklebt werden.
  • Werden Lithium Ion Akkus korrekt behandelt, dann sind diese sicher.
  • Ein defekter Akku sollte nicht mehr genutzt werden.
  • Merkt man einen Leistungsabfall der Säbelsäge, dann sollte die Arbeit beendet werden, um eine Tiefentladung des Akkus zu vermeiden.

 



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